Beim gemeinsamen Frühstück zeigt ein Kind auf seinen Becher und sagt: „Mehr!“ Ich greife das Wort auf, schenke ihm nach und komme mit ihm ins Gespräch. Ein anderes Kind beobachtet uns und versucht ebenfalls, sich mit Worten verständlich zu machen. Wir lachen, probieren aus und entdecken gemeinsam, wie viel wir schon sagen und verstehen können.
Genau das liebe ich an der Arbeit in der Krippe: Sprache steckt überall im Alltag. Beim Spielen, Essen, Wickeln und Trösten. Ich darf Kindern zuhören, ihre Signale verstehen und ihnen Raum geben, sich auf ihre ganz eigene Weise mitzuteilen.
